Dieser Satz steht für Verantwortung. Wer sein Unternehmen über Jahrzehnte aufgebaut hat, möchte es nicht beliebigen Händen überlassen. Doch aus einem berechtigten Anspruch kann ein Maßstab werden, den kein Käufer erfüllt.
Ein strategischer Käufer bietet vielleicht einen hohen Preis, will jedoch Strukturen verändern. Ein Nachwuchsunternehmer bringt unternehmerischen Antrieb mit, verfügt aber über weniger Eigenkapital. Eine Beteiligungsgesellschaft arbeitet professionell, kann aber distanziert wirken. Für jeden Interessenten lassen sich Einwände finden, wenn der Maßstab nur auf Abweichungen gerichtet ist.
Aus über 125 begleiteten Unternehmenstransaktionen wissen wir: Nicht allein die Zahl der Käufer entscheidet über eine Nachfolge, sondern auch der Maßstab, an dem Interessenten geprüft werden.
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Ist dieser Käufer perfekt?“ Sondern: „Erfüllt dieser Käufer die Anforderungen, um mein Unternehmen verantwortungsvoll weiterzuführen?“